Pluzablosn (Plutzerblasen)
Wettkampfregeln
Wettkampfablauf
Ein regulärer Wettkampf hat drei Durchgänge.
Ziel ist es, den Wettkampfkorken möglichst weit
in einen vorgegebenen Sektor zu blasen.
Ermittlung der Weite
Die Weite wird vom Weitenobmann (und eventuell von
seinem Assistenten) ermittelt und bekanntgegeben.
Gemessen wird die Strecke vom Mittelpunkt des
Wettkampkreises bis zu dem der Abschussstelle am
nächsten liegenden Teil des Korkens.
Das Ergebnis wird auf ganze Zentimeter abgerundet.
Der Versuch ist ungültig wenn:
) der Abschusskreis während des Versuches bis zur Bekanntgabe
der Weite durch den Weitenobmann verlassen wurde.
) der Versuch nicht aus der Ruhestellung begonnen wurde.
) der Wettkampfkorken nicht im Sektor landet
) die Vorbereitungszeit von 15 Sekunden überschritten wurde.
) der Korken während des Versuches mit irgendeinem
Körperteil berührt wird
) wenn technische Hilfsmittel angewendet werden.
Der Versuch darf wiederholt werden:
) wenn der Korken noch vor der Weitenmessung von einem Tier
weiterbefördert wird.
) wenn der Wettkampfkorken nach der Landung aber noch vor
der Weitenmessung durch Witterungseinflüsse (Wind, Erdbeben,
plötzlich auftretendes Hochwasser..) weiterbewegt wird.
Haltungsnoten
Zusätzlich werden von Punkterichtern noch Haltungsnoten vergeben.
Die drei Punkterichter vergeben Noten für die drei zu bewertenden
Kategorien Mimik, Choreografie und Korkengeräusch.
In jeder dieser Kategorien kann ein Richter maximal 5 Punkte vergeben.
Für jeden Versuch kann ein Punkterichter also 15 Punkte vergeben.
Die höchste Haltungsnote für einen Versuch kann so 45 Punkte
betragen.
Die Summe aus Weitennote und Haltungsnote ergibt die Gesamtnote.
Nach dem ersten Durchgang qualifizieren sich die 30 besten Athlethen
für den zweiten und dritten Durchgang.
Ab den zweiten Durchgang wird in umgekehrter
Reihenfolge des
Wettkampfstandes angetreten.
Das schlechteste Ergebnis aus drei Durchgängen wird gestrichen.